Körperfett

  1. Was bedeutet Körperfett?
  2. Was haben Bikini-Figur und das Körperfett miteinander zu tun?
  3. Wie kann ich meinen erhöhten Körperfettanteil reduzieren?
  4. Haben Sie Ihr „Körperfett“ gesenkt? Sie sehen großartig aus.
  1. Was bedeutet Körperfett?

Jeder menschliche Körper hat eine Gesamtmasse. Es ist die Summe aus Muskeln, Knochen, Sehnen, Haut, Fett und noch einigen leichten Bestandteilen wie z.B. Haare oder Fingernägel.

Der Anteil des im Körper angelagerten Fettes im Verhältnis zur Gesamtmasse des Körpers wird somit als Körperfettanteil bezeichnet. Ob die Verteilung des im Körper vorhandenen Fettes gut, eher nicht so gut oder sogar gefährlich ist, kann auf Grund einer oberflächlichen Messung nicht bestimmt werden. Hierbei ist es dann wichtig, dass bei den Messungen oder Untersuchungen zwischen Bauchfett und Depotfett unterschieden wird. Ablagerungen von Fett sind im menschlichen Körper fast an jeder Stelle möglich. Zum Beispiel auch im Gehirn, in den Gefäßen oder auch in und um die Organe herum (viszerales Fett). Dafür gibt es sogar spezielle fotografische Aufnahmetechniken.

Auch an dieser Stelle kann und muss man einen eigenen wichtigen Beitrag zur Gesundheit und zur Vorsorge erwähnen. Es ist der jährliche Arzttermin, bei dem uns in einem ersten Schritt ein Internist untersucht. Auswertungen von Blut, Urin und Stuhlgang liefern weitere wichtige Ergebnisse und Erkenntnisse. Sollten sich irgendwelche bedenklichen Befunde ergeben, wird der Internist den Patienten weiter behandeln oder an einen anderen Experten überweisen.

Die Bestimmung der Körperzusammensetzung ist wichtig für unser Wohlbefinden und bietet sofort die optimale Basis für Verhaltensänderung in unserer Ernährung, beim Sport und insgesamt auch auf unseren Lebensstil. „Work-Life-Balance“ ist hier eines der Zauberworte der letzten Jahre.

 

  1. Was haben Bikini-Figur und Körperfett miteinander zu tun?

Zuerst eine wichtige Bemerkung und Sensibilisierung. Wir alle wissen, dass es viele Menschen mit „Bauch“ oder Übergewicht gibt, die wunderschön und absolut liebenswert sind. Dem gegenüber gibt es natürlich Menschen, die über optimale Maße und einen durchtrainierten Körper verfügen, jedoch nicht wirklich nett und positiv sind.

Man muss zwischen gesundheitlichen und „rein optischen“ Aspekten trennen und dennoch beide sehr ernst nehmen. Wie oben bei Frage 1 bereits erwähnt, steht die Gesundheit an erster Stelle und für diesen Bereich wenden wir uns vertrauensvoll an Mediziner. Ein durchtrainierter Körper ist wie ein schönes Haus, das Ergebnis von vielen Aktivitäten und richtigen Entscheidungen. Ja, es ist eine Entscheidung für einen gesunden starken Körper und gegen einen schwächeren und oft wenig leistungsfähigen Körper und auch Geist. Wenn wir uns also dauerhaft gut und unserem Leben angepasst ernähren und in vernünftigen Maßen Sport treiben, werden wir uns sehr wahrscheinlich schon auf unser Spiegelbild freuen können. Wenn jetzt noch berufliche Erfüllung, eine gute Partnerschaft und/oder ein fröhliches Familienleben dazukommen, sind wir reich. Wenn man das mit der Ernährung und dem regelmäßigen sportlichen Sport nicht so richtig hinbekommt, sollte man dorthin gehen, wo Gleichgesinnte sind. In dieser Atmosphäre macht es einfach Spaß und das Team pusht sich gegenseitig, bis alle am Ziel angekommen und für die dauerhafte Veränderung bereit sind. Und das Magische dabei ist, dass jeder Mensch spürt, dass er endlich selbst seine Ernährung und das Modellieren des eigenen Körpers komplett selbst im Griff hat.

 

  1. Wie kann ich meinen erhöhten Körperfettanteil reduzieren?

Zunächst muss ich die Werte der Zusammensetzung meines Körpers kennen. Diese Werte erhalte ich wie bereits erwähnt bei einer Messung wie z.B. einer Bioimpedanz-Analyse. In einem zweiten Schritt muss ich mit meinem fachlich top ausgebildeten Berater meine Zielwerte formulieren. Dies alles wird schriftlich festgehalten und Woche für Woche neu gemessen. So sieht man wie bei einem Aktienkurs, ob man auf Kurs ist und sich den eigenen Zielen nähert.  Also, ob es gelingt, dass wir den Körperfettanteil senken und gleichzeitig unsere magere Muskelmasse aufbauen.

Das „Six-Pack“ wird in der Küche gemacht. Dieser Satz ist unter Profisportlern aus den unterschiedlichsten Bereichen Gesetz. Die Zahl von Menschen, die regelmäßig ohne positive Veränderungen Fitness-Center besuchen ist wahrscheinlich allein in Deutschland siebenstellig. Auch hier gilt wohl das bekannte Pareto Prinzip. Zu etwa 80 % ist die richtige Ernährung und nur zu etwa 20 % sind es die sportlichen Aktivitäten, die unseren Wunschkörper entstehen lassen.

Wenn wir ein wenig Disziplin mitbringen, ist es wirklich ganz einfach.

  • Der Körper wird gemessen
  • Die Ergebnisse werden Woche für Woche schriftlich festgehalten
  • Individueller Ernährungsplan
  • Maßgeschneidertes Sportprogramm
  • Alles so dosiert, dass es dauerhaft in unser Leben passt und wir es gerne tun

 

  1. Haben Sie Ihr „Körperfett“ gesenkt? Sie sehen großartig aus.

Es ist wie an den Tagen, als wir den Führerschein, das Abitur oder das Meister-Diplom erhalten haben. Wir waren voller Freude, Stolz und wussten ganz genau, dass es richtig war, diesen Weg zu gehen. Wir waren bereit den „Preis“ zu zahlen, weil wir wussten, dass das Ergebnis für uns wichtig und wertvoll war und häufig auch heute noch immer ist.

Genauso ist es, wenn wir auf unser Äußeres, unsere gesteigerte Attraktivität oder unsere besseren sportlichen Leistungen angesprochen werden. Auch dann haben wir dieses Glücksgefühl und erzählen voller Begeisterung, wie wir es geschafft haben, so gut auszusehen.

Aber was sagen diese Menschen zu uns? 

  • Sie sehen toll aus, was haben Sie gemacht?
  • Irgendwas ist anders an Ihnen, Sie sehen großartig aus.
  • Unter Männern: „Bist Du krank, Du hast ja so abgenommen?“
  • Unter Frauen (wenn nicht neidisch): „Das sind doch mindestens zwei Kleidergrößen weniger.“
  • Beim Sport: „Ein 3. Satz? Wo hast Du denn die Power her?“
  • „Was haben Sie getan? Ich will das auch.“
  • „Ich beobachte Sie seit Wochen. Ihre Ausstrahlung ist beeindruckend.“

 

Und was sagen unsere Mitmenschen nicht zu uns?

  • „Hallo Herr Nachbar, Sie sehen leichter aus.“
  • „Werte Kollegin, haben Sie Ihren Körperfettanteil reduziert.“
  • Und da wir beim Sport ja gewinnen wollen, lassen wir unsere „Gegner“ gerne

so „schlapp“ wie sie sind.

Nur echte Freunde und wirklich an ihren Mitmenschen interessierte Menschen sprechen uns direkt und unter vier Augen an, da ihnen unser Wohlergehen wichtig ist. Sie wollen nicht zuschauen, wie ihr Umfeld leidet, krank wird oder bleibt oder sich auf andere Art und Weise dauerhaft körperlich schadet bzw. nicht guttut. Wohl dem, der solche Menschen kennt.

  • Sie sagen uns, dass wir zum Arzt gehen sollen
  • Sie bieten ihre Begleitung und Unterstützung an
  • Sie schauen mit uns nach Lösungen
  • Sie helfen uns, wenn wir schwächeln
  • Sie suchen mit uns die passenden Experten

 

Dies gilt ganz besonders für Kinder und Teenager, die oft im Kindergarten beginnend auf Grund Ihres Übergewichts gehänselt werden. Dazu kommt dann die fehlende Leistungsfähigkeit im Sportunterricht und nicht nur bei Jungs ist dann häufig die Basis für fehlendes Selbstbewusstsein, Ausgrenzung und täglichen Frust bereits sehr frühzeitig gelegt. Hier sollten die Eltern sehr sensibel informiert werden, dass es Lösungswege gibt, die eine solch negative Entwicklung verhindern oder auch stoppen können.   

 

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