Stellen Sie sich vor, sie dürften in Ihrem Leben nur ein Auto fahren und bekommen

 Wer definiert Gesundheit?

„Gesundheit ist die Abwesenheit von Krankheit“ ist ein cooler Spruch, jedoch muss man sich mit diesem wohl wichtigsten aller menschlichen Themen doch genauer befassen.

Sicherlich sind sich die meisten Menschen einig, dass die folgenden Punkte eine wunderbare Basis bieten, um sich gesund zu fühlen und auch gesund zu sein: 

  1. Frei von Schmerzen
  2. Von Ärzten bestätigte gute Laborwerte (Blut, Urin, Stuhlgang)
  3. Gute bis sehr gute Zusammensetzung des Körpers

a)       Gute Muskelmasse

b)      Wenig bis kein überschüssiges Körperfett

c)       Optimale Knochendichte (besonders bei Frauen ein sensibles Thema)

d)      Stimmiger Wasserhaushalt

e)      Keine Störungen in Bezug auf das Hautbild

f)        Sehr gute Sehkraft

g)       Ausreichend Energie für Arbeit, Alltag und Sport

h)      Psychisch stabil und eine real vorhandene Fröhlichkeit

Und im Detail noch sehr viele andere wichtige Anhaltspunkte. Fragen Sie sich, in welchem Bereich Sie von ihren persönlichen Defiziten wissen, sie spüren oder sie auch nur vermuten.

Wer ist für die Gesundheit verantwortlich?

Wenn wir mal Kleinkinder, häufig auch noch Teenager und hilfsbedürftige Menschen ausnehmen, ist jeder Mensch selbst für seine Gesundheit verantwortlich. Natürlich sind Einstellung der Eltern, soziales Umfeld und nicht zuletzt das nötige Wissen zum Thema Gesundheit entscheidende Einflüsse. Immer wieder sagen Menschen, dass ihnen die nötige Kaufkraft fehlt, um gesund zu leben. Sicherlich ist es schön und einfach z.B. am Mittwoch oder Samstag auf dem Wiesbadener Wochenmarkt mit einer stets gefüllten Geldbörse zu schlendern und alles frisch und in bester Bio-Qualität zu kaufen. Viele Preise sind hier doppelt oder auch manchmal dreimal so hoch wie im Discounter.

Dennoch kann man auch mit beschränkten finanziellen Mitteln für sich und seine Familie Tag für Tag ausgewogene, qualitativ gute und auch leckere Mahlzeiten auf den Tisch bringen. Jede negative Veränderung im oder am Körper verlangt unsere volle Aufmerksamkeit. Immer noch warten zu viele Menschen zu lange mit einem Arztbesuch. Hiervor kann nur gewarnt werden.

„Wären Sie nur früher gekommen!“ ist ein häufig von Ärzten gesprochener Satz und das nicht nur bei lebensbedrohenden Krankheitsbildern.

 Es ist gut, dass viele Experten das Thema Ernährung bereits in die Schulen als Unterrichtsfach oder sogar in Kindergärten bringen wollen. Frei nach dem Motto – „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“

Jeder erwachsene Mensch:

          Kann und muss selbst entscheiden, ob und wie oft er zum Arzt geht

          Wie oft er seine Laborwerte von Ärzten überprüfen lässt

          Ob er einmal im Jahr zum Zahnarzt geht

          Was er isst und trinkt und was er nicht trinkt und isst

 

Was sagen Blutwerte über die Gesundheit aus?

Dieses wichtige Thema ist mit dem Hausarzt oder einem Internisten zu besprechen. Wenn die letzte Blutuntersuchung länger als ein bis zwei Jahre her ist, spricht wenig gegen eine zeitnah weitere neue Untersuchung der Blutwerte. Die Werte geben dem Arzt viele Informationen über mögliche Krankheitsbilder und eventuelle Mängel.

Ähnliches gilt für den Blutdruck. Diesen kann man, im Unterschied zum Blutdruck, mittlerweile mit guten und preiswerten Geräten jederzeit zu Hause oder auch am Arbeitsplatz oder im Urlaub kontrollieren. 

 

Was kann ich für meine Gesundheit tun?

Wir können zum Glück viel für unsere Gesundheit tun. Theoretisch wissen die meisten Menschen was uns gut tut und was weniger. Grundsätzlich kann man folgende Standards formulieren:

          Ausreichend Bewegung (Erste Krankenkassen zahlen Bonus bei 10.000 Schritten pro Tag)

          Täglich genügend Wasser trinken. Je nach Körper, Belastung und Temperatur – 2 Liter+

          Besser Gewürze einsetzen als immer nur Salz

          Nicht mehr Kalorien zu sich nehmen als verbraucht werden

          Wissen über den eigenen Grundumsatz (Kalorienverbrauch), Lebensmittel und Ernährung

          Immer neue Rezepte ausprobieren. Bringt Abwechslung und Spaß – besonders beim Kochen.

          Professionelle Ernährungsanalyse nutzen

          Einen Beruf wählen (wenn möglich), der Freude und Bestätigung bringt (und Rechnungen bezahlt)

          Stress haben wir alle, jedoch müssen wer negativen Stress bestmöglich verhindern

          Burn-Out Anzeichen verhindern – „Mir wird alles zu viel“ geht dauerhaft nicht gut.

          Familie und Beziehung – Täglicher Kampf, Wohlfühl-Tankstelle oder irgendwas dazwischen

          Regelmäßig Abschalten – Hobbies, Urlaub, Freunde, Verein und auch gerne mal allein sein.

          Weiterbildung – Erlernen einer Sprache, eines Musikinstruments oder vielleicht Studien

          Den Wiesbadener Kurpark oder die Therme genießen.

          Joggen in Wiesbaden-Rambach oder ein langer Spaziergang am Hafen in Wiesbaden-Schierstein 

 

Wo bestehen im Büro Gefahren für die Gesundheit?

Da der Arbeitsplatz eine „ergiebige Quelle“ für gesundheitliche Probleme ist, muss hier einiges ganz besonders beachtet werden. Körperlich und auch physische Probleme haben häufig am Arbeitsplatz ihren Ursprung.

Die körperlichen Klassiker sind:

          Rückenbeschwerden aufgrund falschen oder zu vielen Sitzens

          Sehnenscheidenentzündung durch falsch Handstellung bei Bedienung von Tastatur und Computermaus

          Atemprobleme und häufige Erkältungen wegen Klimaanlagen

          Muskelabbau, wenn nicht durch Sport gegengewirkt wird. Muskelmasse schützt Gelenke und ist mitverantwortlich für eine gute Fettverbrennung.

          Ob im Innen- oder Außendienst – Der Anteil an Fast Food Ernährung und nicht optimalem Kantinenessen ist im Bundesdurchschnitt viel zu hoch. In Ruhe ein hochwertiges leckeres Essen genießen ist in Deutschland sicherlich nicht mal für jeden zehnten Mitarbeiter der Fall.

          Eine Freude für Kollegen und Mitarbeiter ist zu häufig das Stück Kuchen, die Kekse oder andere oft zu sehr zuckerhaltige Süßwaren. Ist auch schwierig, denn wer will schon von Möhrenstäbchen oder Gurkendipp beglückt werden. Gibt es auch, jedoch sind die Standard Überraschungen der Gesundheit eher nicht zuträglich.

          Jeder von uns kann hier noch einige Punkte ergänzen. 

Die psychischen Gefahren am Arbeitsplatz:

Häufig sind hier die Folgen mindestens genauso schlimm wie bei den zuvor genannten körperlichen Punkten 

          Keinen Spaß an der eigentlichen Arbeit und keine Möglichkeit einen anderen Job zu finden. Sicherlich für Tage oder auch einige Wochen zu ertragen, jedoch dauerhaft eine tägliche starke Belastung und ein sicherer Krankmacher.

          Zu niedrige Bezahlung im Hauptjob und der Nebenjob nimmt einem die Zeit für ausreichende Ruhephasen, Familie und Beziehung und auch z.B. für Hobbies.

          Die manchmal nicht so lieben Kollegen (Mobbing) oder der ständig fordernde Vorgesetzte, Inhaber oder Chef.

          Schlafprobleme, da Körper und Kopf nicht mehr abschalten können. Die Folge ist ein nie ausgeruhter Körper der auch mental immer weniger belastbar ist.

          Der betroffene Mensch verliert immer mehr Lebensqualität, kann sich weniger motivieren und bringt auch nicht mehr die Leistung, die privat und beruflich von ihm erwartet wird. Die Folgen sind immer häufiger Depressionen, Probleme in der Familie und Verlust des Arbeitsplatzes. Finanzielle Sorgen und eine zerbröselnde Familie können allen Beteiligten anschließend den Rest geben.

Wichtig: Menschen merken häufig gar nicht selbst was mit Ihnen passiert und reden sich selbst ein, dass sie das alles schaffen und vielleicht nur mal wieder Urlaub brauchen. Glücklich sind die Menschen, die ein sensibles Umfeld haben, welches die Veränderungen bemerkt und auch schnell und im richtigen Moment ansprechen. Sollte der Betroffene blocken und jede Hilfe ablehnen und auch selbst nichts für sich tun wollen, müssen evtl. auch seine Familie oder Freunde mit einbezogen werden.

Foto: Photo by Hush Naidoo on Unsplash