Wir lieben leckere Currys und kochen sie sehr gerne zum Mittagessen als sattmachende Portion, in der auch Kohlenhydrate enthalten seien dürfen. Da wir empfehlen, aber 14 Uhr auf Kohlenhydrate zu verzichten, freut man sich umso mehr über eine besonders leckere Portion davon zum Mittagessen. Und nicht nur das. Das Curry enthält viele andere Ballaststoffe in Form von Gemüse, gesunde Fette in Form von Kokosmilch und Erdnüssen und es lässt sich super vorbereiten und einfrieren.

Warum Kohlenhydrate im Mittagessen okay sind

Wenn man abnehmen möchte, geht es definitiv nicht darum, plötzlich gar nichts mehr zu essen und einfach wie wild Kalorien einzusparen. Dies führt über kurz oder lang nämlich nur zum Jojo-Effekt und nicht dazu, nachhaltig und gesund abzunehmen. Wer abnehmen will, muss sich einfach nur darüber im Klaren sein, dass auch die Uhrzeit zu der man isst, eine wichtige Rolle spielt. Wir im FUN empfehlen deshalb eine sättigende Portion mittags, die mit Kartoffeln, Reis, Nudeln oder auch Pseudogetreide angereichert sein darf. Abends stehen wir dann dafür, sich Low Carb zu ernähren. Nach dem Mittagessen braucht man Power, denn man hat noch viel zu tun. Der Körper kann aktiv weitere Kalorien verbrauchen, man hat viel Chancen sich zu bewegen und diese zu verbrennen. Abends und Nachts geht der Körper eher in den Ruhemodus und hat dann nicht mehr so viel Zeit, die Kalorien zu verbrennen.

Erdnuss-Kartoffel-Curry ohne Beilage

Meist serviert man zu Currys eine Beilage in Form von Reis, Naan-Brot, Quinoa oder Hirse. In diesem Fall ist das nicht nötig, da die Kartoffeln direkt zusammen mit dem Gemüse gekocht werden und das Curry so super sättigend ist. Wer das Curry ohne Kartoffeln kocht, schafft sich ein perfektes Low Carb Gericht für abends. Hier haben Sie also die Möglichkeit, beide Varianten nachzukochen.

Erdnuss-Kartoffel-Curry – so kann man es zusätzlich aufpeppen

Wen Sie Koriander mögen, ist dieses Curry die perfekte Gelegenheit ihn zu verwenden. Er bildet mit dem frisch-würzigen Geschmack einen hervorragenden Gegenpunkt zu der Sämigkeit des Erdnussmuses. Außerdem lassen sich Erdnüsse ohne Fett in der Pfanne anrösten und über das Curry streuen. Auch hervorragend passen Feta und Paneer. Diese einfach mit den Fingern oder einer Gabel zerbröseln und über das Curry streuen.

Erdnuss-Kartoffel-Curry vegan

Gemüse ist von Natur aus vegan und wenn Sie das Curry mit Kokosmilch und Erdnussmus zubereiten, so ist es eine tolle Möglichkeit, mal ein veganes Mittagessen zu zaubern. Wen Sie keine Kokosmilch zu Hause haben oder sie nicht benutzen wollen, können Sie selbstverständlich auch zu Sojasahne greifen. Diese hat gemeinhin weniger Fett als normale Sahne und ist ebenfalls vegan.

Die Zubereitung des Erdnuss-Kartoffel-Currys

Das Tolle an dem Rezept ist, dass es in Windeseile zubereitet ist. Sie müssen lediglich das Gemüse klein schneiden und mit Ingwer und Zwiebeln anbraten. Sobald die Flüssigkeit in Form von Brühe und Kokosmilch dazukommt, heißt es Deckel auflegen und warten. Nach ca. 25 Minuten müssen Sie das Curry nur noch würzen und genießen.

Erdnuss-Kartoffel-Curry als vollwertiges Mittagessen
Prep time: 
Total time: 
 
Für 4 Portionen
Ingredients
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 walnussgroßes Stück Ingwer
  • 1 rote Chili
  • 2 EL Bratöl
  • 2 rote Paprika
  • 500 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 300 g grüne Bohnen (TK-Bohnen)
  • 3 Zwiebeln
  • 1 Dose Kokosmilch fettreduziert
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Erdnussmus
  • Salz & Pfeffer
  • Nach Belieben: Paneer und Koriander zum Bestreuen
Instructions
  1. Knoblauch und Ingwer schälen und sehr fein würfeln. Die Chili waschen, und entweder mit Kernen für mehr Schärfe fein hacken oder entkernen und fein hacken. Paprika waschen, putzen, entkernen und 2-3 cm groß würfeln. Die Kartoffeln ggf. schälen und 2 cm große würfeln. Die Bohnen putzen und in 3 cm lange Stücke schneiden. Die Zwiebeln schälen und achteln.
  2. Das Öl in einem großen Topf erhitzen und Knoblauch, Ingwer und Chili darin bei mittlerer Hitze anschwitzen. Dann alle Gemüsezutaten zugeben und mit Kokosmilch, Gemüsebrühe, Erdnussmus und Salz auffüllen. Einmal aufkochen, dann auch kleine bis mittlerer Hitze zurückdrehen und im geschlossenen Topf ca. 30 Minuten köcheln lassen.
  3. Das Curry abschmecken mit Salz und Pfeffer und wer mag mit Chili oder Currypulver. Nach Belieben mit Paneer oder Koriander bestreuen.