Cremige Karottensuppe

Wer hat Lust auf eine Karottensuppe? Denn Möhren gehen immer und sind noch dazu gesund. Wir haben das Glück, hier in Deutschland das ganze Jahr über auf Karotten zurückgreifen zu können. Sie dienen uns als Basisgemüse, Rohkost-Gemüse und sind ganz tolle Zutaten für Currys, Suppen und Salate. Darüber hinaus sind sie sehr gesund. Besonders hervorzuheben sind ihre sekundären Pflanzenstoffe.

Was bewirken Karotten im Körper?

Geht man den Inhaltsstoffen der Karotte auf den Grund, so sind ihre sekundären Pflanzenstoffe der absolute Pluspunkt. Beta-Carotin hat sicher schon jeder einmal gehört – denn in der Karotte steckt davon so viel drin, wie in keinem anderen Gemüse. Aus dem Beta-Carotin wird Vitamin A gebildet, was besonders gut gegen Krebszellen wirkt. Auch auf die Haut und die Schleimhäute hat Vitamin A eine besonders gute Wirkung. Die Aufnahme des wichtigen Vitamins gelingt vor allem über fein geraspelte oder zu Saft ausgepresste Karotten. Auch gedämpft, gekocht oder gegart kann der Körper das Beta-Carotin noch aufnehmen und verwerten. Für unser Sehvermögen sind Karotten unentbehrlich, denn das Vitamin A ist verantwortlich für gute Augen.

Was kann man mit Karotten kochen?

Wie wir oben schon festgestellt haben, sind Möhren sehr gesund. Deshalb bietet es sich an, sie oft in unseren Speiseplan zu integrieren. Sie passen super zur gesunden und schlanken Küche und eignen sich auch perfekt als Rohkost oder low-carb-Abendessen. Man kann mit Karotten nahezu alle kochen. Ganz traditionell werden sie zusammen mit Erbsen gegart und warm gegessen. Man kann Sie in Wasser oder im Dampf kochen. Aber auch braten in der Pfanne oder backen im Backofen passt sehr gut. Im Sommer lohnt es sich immer, die Möhren auch mal auf dem Grill zuzubereiten. Sie vertragen sich mit nahezu allen Würzungen und lieben Gewürze und Kräuter. Wichtig ist, Karotten immer mit hochwertigen Ölen zu kombinieren. Nur so können die Vitamine optimal aufgenommen werden. Unsere Tipps zu gesunden Ölen finden Sie in Fettspartipps.

Besonders gut passen Möhren in asiatische Gericht: Curry, Stir Fry oder Salate mit Asiawürze sind ein Genuss.

Was kann man mit dem Grün von Karotten machen?

Das tolle ist, an der Karotte ist alles verwertbar. Auch das Grün. Es muss nicht als Hasen- oder Kleintierfutter dienen, sondern kann wunderbar in unseren Speiseplan integriert werden. Greifen Sie dann am besten zu Bioware. Das Grün eignet sich kleingehackt als Zugabe zu Salaten oder lässt sich mit Öl und Nüssen püriert als Pesto servieren. Versuchen Sie eine Kombination mit Walnüssen und Olivenöl. Das schmeckt herrlich als Suppen-Topping, zu Nudeln oder in der Salatsoße.

Wir mögen als low-carb-Abendessen besonders gerne Karottensuppe. Sie ist schnell gemacht und schmeckt herrlich frisch.

Für 2 Personen

1 kleine Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 cm Stück Ingwer

1 EL Olivenöl

500 g Karotten

400 ml Gemüsebrühe

Salz & Pfeffer

½ TL gemahlener Koriander

Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und grob würfeln. Mit dem Pürierstab zu cremiger Paste pürieren. Karotten schälen (Bioware muss nicht geschält werden) und grob schneiden. Öl in Topf erhitzen und Zwiebel-Ingwer-Masse bei mittlerer Hitze anbraten. Karotten zugeben und mit Salz und Koriander würzen. Mit Gemüsebrühe ablöschen und im geschlossenen Topf ca. 20 Minuten köcheln. Dann Suppe pürieren und ggf. etwas mehr Wasser oder Gemüsebrühe hinzufügen, bis gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wer Karottengrün hat, bereitet dazu mit Walnüssen, Knoblauch, Olivenöl und etwas Parmesan ein Pesto als Topping zu.