Aktuell gibt es noch frisch vom Feld grüne Bohnen zu kaufen. Außerdem natürlich Stangenbohnen, Feuerbohnen und Brechbohnen. Ende Oktober ist die Saison vorbei, denn dann wird es für die grünen Bohnen zu kalt. Die Bohnen sind wahre Tausendsassas in der Küche, sehr Vitaminreich und kohlenhydratarm. Sie eignen sich hervorragend für die low carb-Küche am Abend. Wir möchten die Chance nutzen und Ihnen deshalb noch schnell ein Rezept mit den grünen Stangen vorstellen. Außerdem gibt’s Wissenswertes zum gesunden Gemüse.

Was kann man zu Bohnen essen?

Grüne Bohnen oder auch Bohnen im Generellen lassen sich ganz toll kombinieren. Frische Bohnen, also Schlangenbohnen, Brechbohnen und Feuerbohnen sind oft Beilagen in Fleischgerichten oder zu Fisch. Aber die frische Bohne kann viel mehr als das. Sie kann beispielsweise auch in Eintöpfen oder Pastagerichten die Hauptrolle spielen. Besonders gut passt die Bohne zu Wildgerichten aber auch zu Rumpsteak oder zu allem vom Rind. Kartoffeln sind ebenso ein herrlicher Partner wie Süßkartoffeln und ganz besonders gut passen grüne Bohnen zu Tomatensoße. Getrocknete und dann gekochte Bohnen, wie weiße Bohnen, Kidneybohnen oder schwarze Bohnen passen sowohl in Dips, Aufstriche, als auch in Salate, Suppen und Eintöpfe. Am bekanntesten ist wohl Chili con carne. Probieren Sie unbedingt mal aus, frische grünen Bohnen unter Ihr Chili zu mischen, das passt toll.

Was enthalten grüne Bohnen?

Grüne Bohnen enthalten unter anderem das Eiweiß Phasin. Das ist giftig, wenn man es roh zu sich nimmt. Deshalb sollte man grüne Bohnen nie roh essen, sondern immer mindestens 12 Minuten garen. Auch wenn sie dadurch ihre tolle grüne Farbe einbüßen, ist das besonders wichtig. Die Bohnen sind dann gar und das Eiweiß wird dadurch zerstört. Die Bohnen enthalten außerdem gesunde Antioxidantien. Damit können wir freie Radikale im Körper binden. Auch Kalium und Magnesium ist in den grünen Bohnen reichlich enthalten. Besonders die gesunden Eiweiße sind in der Bohne hervorzuheben.

Was passiert wenn man rohe Bohnen isst?

Der Konsum von rohen Bohnen kann zu Übelkeit und Durchfall führen. Deshalb sollten die Bohnen wirklich immer vorab gekocht werden. An einer Bohnenvergiftung zu sterben ist jedoch sehr unwahrscheinlich, dazu müssten Sie riesige Mengen roher Bohnen vertilgen, weit mehr, als ein Magen aufnehmen kann.

Was mache ich mit frischen Bohnen?

Frische Bohnen, wie die grüne Buschbohne, halten sich im Kühlschrank einige Tage. Besonders wenn sie von Juli bis Oktober frisch vom deutschen Feld kommt und nicht importiert wird, ist die grüne Bohne 2-3 Tage gut lagerfähig. Sie sollte dann gewaschen und geputzt werden und 12 Minuten in Salzwasser gekocht werden. Danach kann man sie weiterverarbeiten. Ein tolles Rezept für Bohnen in Tomatensoße zeigen wir Ihnen.

 

Grüne Bohnen in Tomatensoße

Für 2 Personen

(vegan, low carb, glutenfrei)

300 g grüne Bohnen

500 g frische Tomaten

1 kleine Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

2 EL Olivenöl

Salz & Pfeffer

Bohnenkraut, Basilikum und Thymian

  1. Bohnen waschen und putzen. 12 Minuten in Salzwasser gar kochen. Tomaten waschen und grob würfeln. Zwiebeln und Knoblauch schälen und sehr fein würfeln. Das Olivenöl in einem breiten Topf erhitzen und Knoblauch und Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze anbraten. Tomaten zugeben und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Währenddessen Kräuter waschen und grob hacken. Tomatensoße mit Kräuter, Salz und Pfeffer würzen. Wer möchte würzt noch mit Chilipulver. Tomatensoße entweder kurz pürieren oder stückig lassen.
  2. Bohnen abgießen und zur Tomatensoße geben, etwa 2 Minuten zusammen erhitzen. Dann mit frischem schwarzen Pfeffer bestreut servieren. Dazu passt auch etwas frisch geriebener Parmesan. Wer möchte serviert dazu Baguette.

 

Bohnen eignen sich also toll für die low carb und die gesunde Küche. Lesen Sie auch in unserem Einkaufsführer nach, was ebenso gut und günstig ist.